sympto sympto logo
facebook twitter
 

Klinische Studien

Einen Tag nach dem Eisprung (identifiziert durch Ultraschall) beginnt die unfruchtbare postovulatorische Phase. Diese ist absolut unfruchtbar bis zu der nächsten Monatsblutung. Nach Rötzerstudien ist der Pearl-Index ist somit 0,0, besser als jede Pille, sobald der Temperaturanstieg sowie der Höhepunktstag bestätigt wurde (Doppelkontrolle). Während der ersten 5 Zyklustage ist nach Studien von Rötzer der Pearlindex 0,2. Während den weiteren präovulatorischen Tagen, je nach Zyklusprofil der Frau, beläuft er sich auf 0,8. Selbst in diesem Bereich ist die STM so zuverlässig wie jede Art von Verhütungshormonen. Unter dieser Überlegung gibt es deshalb keine einfache Antwort auf die Frage nach der Verhütungssicherheit. Die Methodensicherheit hängt letztlich von der Ernsthaftigkeit ab, mit der das Paar mit den fruchtbaren Tagen umgeht, mit Präservativ oder Abstinenz und last but not least von der Beobachtungskompetenz der Frau.

Auf den ganzen Zyklus bezogen gibt das Deutsche Standardwerk « Gynäkologie und Geburtshilfe », B. Uhl, 3. Ausgabe, 2006, Seite 474 (Thieme Verlag) einen Pearl-Index von 0,5 an.

Hier das Deutsche Pressekommuniqué der Studie von 2013 !



Sie zeigt die weite Überlegenheit von sympto auf.


Gesamte Vergleichsstudie von 2013, nur in Französisch

Gesamte Vergleichsstudie 2014, nur in Englisch



Die Studie von 2013 wurde im The European Journal of Contraception and Reproductive Health, Vol. 19, Supplement 1, Mai 2014, S. 201, publiziert.

Die Studie von 2014 wurde in einem Schweizer Gynäkologie Journal veröffentlicht: info@gynäkologie, 4, 2015, 33- 35:
Welche Apps sind für die Verhütung geeignet?


Die Sicherheit von sympto hängt also von verschiedenen Faktoren ab:

A) Theoretische und praktische Wirksamkeit (sog. Methodensicherheit) der klassischen, manuellen STM: sie wurde in den unten angegebenen wissenschaftlichen Studien dargelegt.
B) Theoretische Wirksamkeit des sympto-Motors. Auf sympto wurden einerseits die symptothermalen Gesetzmässigkeiten (die in den letzten 20 Jahren in Hunderttausende von Zyklen getestet wurden) vollständig integriert. Anderseits wurden sie in eine noch nie da gewesene Kohärenz gegossen (vgl. das Manual SymptoTherm komplett). sympto wurde so konstruiert, dass sämtliche zweifelhafte Zyklusverläufe und seltene Fälle an Beispielen überprüft werden können. Diese Einheitstests können angefordert werden, sofern dafür ein wissenschaftliches Interesse ausgewiesen werden kann. Der sympto-Motor ist ab 2015 ein Open source Projekt geworden und es würde uns sehr freuen, wenn dadurch andere (seriöse) Hersteller in den Markt kommen!

Seit 2008 (sympto 2) hat sympto bei einigen tausend Zyklen zu keiner ungewollten Schwangerschaft geführt. Dieses einmalige Ergebnis ist auch darauf zurückzuführen, dass die Benutzerinnen auf Ihrer Message-Box direkt von der Symptothermal-Beraterin unterstützt werden. Wir unterscheiden zwischen dem typical use: die Benutzerin hat sympto mit einer Beraterin während 6 Monaten gelernt und sich mindestens 1 Jahr lang beobachtet. Die Benutzerin muss jedoch nicht das Optimum des sympto-Motors ausschöpfen oder kein Verhütungsrisiko eingehen (das wäre der perfect use), um zu einem optimalen Verhütungsergebnis zu gelangen. Dieses Benutzeroptimum wird also nicht vorausgesetzt. Hingegen kann sympto keineswegs für die Beobachtungsqualität der Benutzerinnen bürgen, die sich frei und kostenlos beobachten. Über diese wildfremde Benutzung liegen (noch) keine Angaben vor, aber auch keine Klagen. Die wildfremden Benutzerinnen verstehen sehr schnell, dass sie ein Minimum an korrekten Daten eingeben müssen und sehen ihre Fehler bzw. ihren Disziplinverlust sehr schnell ein. In diesen Fällen wird die Verhütungsmethode gewechselt oder eine Beraterin herangezogen.

Die Benutzersicherheit wird hingegen sofort beeinträchtigt, wenn a) schlechte oder b) unwahrhaftige Beobachtungen eingegeben werden oder c) wenn das Fruchtbarkeitsfenster nicht richtig respektiert wird (Risikoverhalten, Kondomversagen usw.). Die Benutzerfreundlichkeit wurde optimiert: siehe Seite "Wie funktioniert das?"

A) Hier nachfolgend die neuesten klinischen Studien; die WHO-Studien (Weltgesundheitsorganisation) aus den achtziger Jahren sind völlig überholt.

Hier eine zusammenfassende Studie von 2013, in der die in den letzten dreissig Jahren gemachten Untersuchungen zusammengetragen und verglichen werden:




1. Fertility awareness-based methods of family planning: A review of effectiveness for avoiding pregnancy using SORTO
, in: Osteopathic Family Physician (2013) 5, 2–8:

Michael D. Manhart, PhD, Marguerite Duane, MD, MHA, FAAFP, April Lind, MD, Irit Sinai, PhD, Jean Golden-Tevald. From the Couple to Couple League, Cincinnati, OH; Georgetown University, Washington, DC; Park Nicollett Clinic, Maple Grove, MN; and Morningstar Family Health Center, Clinton, NJ.

Dann die letzte vollständige klinische Untersuchung zu diesem Thema:

2. The effectiveness of a fertility awareness based method to avoid pregnancy in relation to a couple's sexual behaviour during the fertile time: a prospective longitudinal study. Frank-Herrmann,P., Heil,J., Gnoth,C. et al (2007) Hum.Reprod., 22, 1310-1319.

3. Frank-Herrmann P., Gnoth, C., Baur, S, Strowitzki T, and Freundl, G. Determination of the fertile window: Reproductive competence of women - European cycle databases. Gynecol.Endocrinol. 20(6), 305-312. 2005. Ref Type: Journal (Full)
4. Frank-Herrmann P., Strowitzki T, Wischmann T, Gnoth, Ch, and Freundl, G. Fertility Awareness in der Hormonsprechstunde - ein Pilotprojekt an der Universität Heidelberg. Forschung für die Frau in einer neuen Welt(Deutsche Ges. für Gynäkologie und Geburtshilfe), PB.11.08. 9-12-2002. Springer. Ref Type: Art Work
5. Frank-Herrmann,P., Freundl,G., Gnoth,C. et al (1997) Natural family planning with and without barrier method use in the fertile phase: efficacy in relation to sexual behavior: a German prospective long-term study. Adv.Contracept., 13, 179-189
6. Freundl, G. The effectiveness of NFP, demonstrated on two ongoing studies, the German and the European study. IV. Symposium Internacional sobre Regulacion Natural de la Fertilidad (Asociasion Espanola de Profesores de Planificacion Fam. Nat.), 57-64. 1994. Universidad de Barcelona. Ref Type: Art Work
7. Freundl,G. (2000) Natürliche Familienplanung und "nicht-hormonale Kontrazeption". Gynäkologe, 33, 679-688.
8. Freundl,G. (2004) Natürliche Familienplanung. In Bender,H., Diedrich,K., and Künzel,W. (eds), Klinik der Frauenheilkunde und Geburtshilfe. Urban & Fischer, München , Jena, pp. 163-172
9. Freundl,G. (1998) Kontrazeption per Computer. Hormonmesssystem Persona-- Studienergebnisse in Deutschland. (Contraception per computer. Hormone system persona--results of studies in Germany). Fortschritte Der Medizin, 116, 47-48
10. Freundl,G., Frank-Herrmann P., Godehardt,E. et al (2003) Die Effektivität von Zyklusmonitoren zur Bestimmung des fertilen Fensters . Geburtshilfe.Frauenheilkd., 63
11. Freundl,G., Godehardt,E., Kern,P.A. et al (2003) Estimated maximum failure rates of cycle monitors using daily conception probabilities in the menstrual cycle. Hum Reprod., 18, 2628-2633
12. Freundl,G., Suberg,D., Flynn,A.M. et al. (1984) [Natural family planning (symptothermal method) and objective ovulation parameters--a pilot study] Naturliche Familienplanung (symptothermale Methode) und objektive Ovulationsparameter--eine Pilotstudie. Geburtshilfe. Frauenheilkd., 44, 368-374
13. Gnoth, Ch, Godehardt, D, Godehardt, E., Frank-Herrmann P., and Freundl, G. Kumulative Schwangerschaftswahrscheinlichkeit in natürlichen Zyklen: eine prospektive Studie. Forschung für die Frau in einer neuen Welt (Deutsche Ges. für Gynäkologie und Geburtshilfe). 9-12-2002. Berlin, Heidelberg, Springer Verlag. Ref Type: Art Work
14. Raith,E., Frank,P., and Freundl,G. (1999) Raith-Paula,E., Frank-Herrmann P., and Freundl,G. (eds), Natürliche Familienplanung heute mit ausführlicher Darstellung der Zykluscomputer. Springer, Berlin, 1-273
15. Sottong,U., Bremme,M., and Freundl,G. (1992) Lactational amenorrhoea and lactational anovulation in 109 breastfeeding women. Advances In Contraception, 8, 269-270
16. Sottong,U., Fortrie,C., Bremme,M. et al (1998) Kontrazeption in der Stillzeit Wie werden natürliche Methoden akzeptiert und angewandt? Sexualmedizin, 20, 244-250
17. Zinaman,M. and Stevenson,W. (1991) Efficacy of the symptothermal method of natural family planning in lactating women after the return of menses. Am.J.Obstet.Gynecol., 165, 2037-2039

Mein Premium-Konto

 
Erinnern auf diesem Komputer
Haben Sie Ihr Passwort vergessen?

Neuanwenderin
sympto Blog
blog
sympto-Beraterinnen
Symptos